Der Film über die Boxbrüder Klitschko
Nur wenige Boxer haben so viele Fans wie die zwei Brüder Vitali und Wladimir Klitschko. Jetzt wurde ihr Lebensweg von Sebastian Dehnhardt verfilmt und man erfährt einige unbekannte Details über den Aufstieg dieser beiden Ausnahmesportler. Der Film beginnt in einem Plattenbau in der Ukraine. Da ihre Eltern beide höhere Militärs waren, zog die Familie oft um und landete immer wieder in den ewig gleich geschnittenen Wohnungen. Um sich die lange Zeit zu vertreiben begannen der 1971 geborene Vitali und sein fünf Jahre jüngerer Bruder mit dem Kickboxen. Später gingen sie zum normalen Boxkampf über. Eine weitere Gemeinsamkeit der Brüder ist ihr Studiengang: Sportwissenschaften und Philosophie und ihre jeweiligen Promotionen im ersten Studienfach. Im Film sieht man viele Szenen aus den wichtigsten Kämpfen der Brüder und dabei fliegen nicht nur die Fäuste, sondern auch jede Menge Körperflüssigkeiten wie Blut, Schweiß und Speichel.
Besonders eindrucksvoll und vor allem einschüchternd sind die Zeitlupenaufnahmen von den Gesichtern der getroffenen Gegner. Sie deformieren sich bis zur Unkenntlichkeit, sobald die Faust eines Klitschkos sie trifft. Nicht umsonst haben die Brüder die Kampfnahmen "Eisenfaust" und "Stahlhammer". Bewundernswert sind aber nicht nur die sportlichen Erfolge, sondern auch die politischen Arbeiten der beiden. Der ältere Vitali hat bereits mehrmals als Bürgermeister in seiner Heimat kandidiert und ist jetzt sogar Parteivorsitzender. Außerdem sind beide in mehreren wohltätigen Organisationen tätig. Natürlich kann dieser Film nicht genau die Emotionen wiedergeben, die man während eines Boxkampfes erfährt. Darum sollte man die Möglichkeit nutzen und sich selbst einmal einen Kampf angucken. Für diesen Ausflug kann man sich auf der neuen Seite www.wimdu.de eine Ferienwohnung mieten, dort können Sie sich vor dem Kampf richtig erholen, damit Sie später nichts verpassen. Denn bei den Klitschkos reicht schon ein Schlag damit die Lichter ausgehen.